Welt : LEUTE

Heute aus Mailand, Berlin und L.A.

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Milva , italienische Sängerin, will keine roten Haare mehr. Nach ihrer gerade beendeten Abschiedstournee in Deutschland werde sie noch zwei bis drei Jahre vereinzelt Konzerte geben – und so lange auch ihre rote Mähne behalten. „Aber wenn ich daran denke, wie ich mich anschließend als Frau selbst sehe, dann könnte ich mir vorstellen, mich mit den roten Haaren unwohl zu fühlen“, sagte sie dem „Corriere della Sera“.

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Uwe Fahrenkrog-Petersen , Berliner Musikproduzent, ist pleite. Er habe durch seine Musik zwar 20 Millionen Euro eingenommen, aber davon sei wenig bei ihm angekommen. „Und was ich wirklich bekommen habe, ist bei einem missratenen Immobilien-Projekt draufgegangen“, sagte der Produzent von Nena , den Preluders und Nu Pagadi „Bild“. Sein Plattenverlag habe ihn und die anderen Nena-Mitglieder ausgenommen „wie eine Weihnachtsgans“. Er habe mit Nena, für die er auch „99 Luftballons“ komponierte, die Prozesse zwar gewonnen, „aber das Geld war weg“. Jetzt muss der Komponist, gegen den seit Juli 2004 ein privates Insolvenzverfahren vor dem Amtsgericht Berlin läuft, laut „Bild“ von 939 Euro im Monat leben. Der Rest werde gepfändet. Das Konkursverfahren läuft noch fünf Jahre, danach wird er schuldenfrei sein.

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Kirsten Dunst , Schauspielerin, stand bereits als Kind unter großem Erwartungsdruck. „Meine Mutter hat mich schon mit drei Jahren für Werbespots buchen lassen“, sagte sie „Für Sie“. Später folgten Filmrollen. „Mir fehlt die typische Teenager-Zeit mit Schulpartys, Sommerferien mit Freunden, Rumhängen, Knutschen, Ausgehen.“ Der frühe Karriere-Drill habe ihr geholfen, für das „Haifischbecken Hollywood“ vorbereitet zu sein. dpa(2)/ddp(1)

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