Welt : LEUTE

Heute aus Hamburg und New York

-

Günter Grass , Literatur-Nobelpreisträger, und der Axel Springer Verlag sind aufeinander zugegangen. Grass, der seit mehr als 30 Jahren die Springer-Zeitungen boykottiert, traf sich in seinem schleswig-holsteinischen Atelier mit Vorstandschef Mathias Döpfner zu einem Streitgespräch. Bei diesem Gespräch, das im „Spiegel“ veröffentlicht wurde, warf Grass dem Verlag eine „Einschränkung von Meinungsfreiheit“ vor, weil dessen Zeitungen Kritik an der US-Politik „mit dem Schlagetotwort ,Antiamerikanismus’“ wegbügelten. Döpfner, der das Gespräch angeregt hatte, warf Grass im Gegenzug eine „gestörte Wahrnehmung unserer Zeitungen“ vor. Döpfner sagte: „Ich bin bereit, im Hinblick auf 1968 für den Axel Springer Verlag eine selbstkritische Revision zu führen.“ Es müsse aber eine ebenso selbstkritische Debatte „über die inhaltlichen Verirrungen der 68er-Bewegung“ geben. Die „Eskalation“ zwischen linken Intellektuellen wie Grass und dem Axel Springer Verlag hätten „auf unterschiedlichste Weise bis heute diesem Land und unserem Haus geschadet“, sagte Döpfner. „Es gilt zu ergründen: Warum ist unser Haus damals in so eine Bunker- und Barrikadenmentalität hineingetrieben worden?“, sagte er weiter. dpa

* * *

Jennifer Aniston , Schauspielerin, hält Männer für „eine gute Sache“. „News of the World“ sagte sie: „Ich werde Brad Pitt bis ans Ende meines Lebens lieben, und ich hoffe, wir werden eines Tages wieder Freunde sein.“ Sie waren 2005 geschieden worden, nachdem sich Pitt in Angelina Jolie verliebt hatte. dpa

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben