Welt : LEUTE

Heute aus Fürth, Berlin und Köln

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Gabriele Pauli , Fürther Landrätin, und das Magazin „Park Avenue“ haben ihren Streit um die „Latex-Fotos“ beigelegt. Wie das Landgericht München am Freitag mitteilte, erzielten beide Seiten eine gütliche Einigung. Einzelheiten wurden nicht bekannt. „Park Avenue“ hatte unter der Überschrift „Sankt Pauli“ Bilder der CSU-Politikerin veröffentlicht, die diese in Domina-Pose mit LatexHandschuhen zeigen. Die als schärfste Kritikerin Edmund Stoibers auftretende Politikerin sah sich durch die Zusammenstellung von Text und Bildern in ihren Persönlichkeitsrechten verletzt. AFP

Wladimir Kaminer , Autor, sucht viereinhalb Monate nach der Eröffnung einen Nachfolger für seinen Berliner Club „Rodina“. Er fühle sich eher als Künstler denn als Geschäftsmann, sagte er. Er habe zu wenig Zeit für den Club. Der Autor und DJ hatte seit Ende 2006 versucht, das Erfolgskonzept seiner Partyreihe „Russendisko“ in einem eigenen Club weiterzuführen. Tsp

Stefan Raab , Entertainer, eskaliert nach dem Ausstieg von Max Buskohl bei „Deutschland sucht den Superstar“ (DSDS) seinen Streit mit RTL. Raab kündigte eine Protestaktion gegen die Casting-Show am heutigen Samstag an, weil Buskohl wegen seines Vertrages mit RTL nicht in Raabs Sendung auftreten darf. Raab sagte am Donnerstagabend in „TV Total“, er habe für die DSDS-Show Karten gekauft. RTL will laut Sprecherin Anke Eickmeyer nicht einlenken: „Warum sollten wir den schwachen Quoten von ,TV Total‘ auf die Sprünge helfen?“ Raab präsentierte am Donnerstagabend Max Buskohl auf einem Foto, das demjenigen ähnelt, das den damaligen Arbeitgeber-Präsidenten Hanns Martin Schleyer als RAF-Geisel zeigt. Schleyer wurde 1977 ermordet. Auf der Raab-Kopie heißt es: „Seit 196 Tagen Gefangener von RTL“. Der 18-jährige Berliner Schüler war von den Zuschauern am vergangenen Wochenende unter die besten drei bei der Casting-Show gewählt worden. Anschließend wurde er von RTL gefeuert, weil er sich mit RTL und Dieter Bohlen gestritten hatte. Bohlen hatte Buskohl in der letzten Sendung offen beschimpft. Buskohl wollte mit seiner Band Empty Trash auftreten, was den Sender provozierte, außerdem wollte er nicht Lieder von Bohlen singen müssen, die er für platt hält. Nach dem Rauswurf hatte Raab Buskohl angeboten, täglich in seiner Sendung aufzutreten. Tsp

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