London : Charles Saatchi lässt sich scheiden

Charles Saatchi und seine Frau Nigella Lawson lassen sich scheiden. Bereits vor zwei Monaten war er dabei fotografiert worden, wie er sie in einem Restaurant an der Kehle griff und würgte. Saatchi bestritt die gewalttätige Natur seines Übergriffs.

Torben David
Nigella Lawson und Charles Saatchi. Der Kunstsammler ist auch Sponsor einer Kunsthalle in London, der "Saatchi Gallery".
Nigella Lawson und Charles Saatchi. Der Kunstsammler ist auch Sponsor einer Kunsthalle in London, der "Saatchi Gallery".Foto: Picture Alliance / dpa

Charles Saatchi und seine Frau Nigella Lawson haben sich scheiden lassen, wie der britische Guardian berichtet. Der Multimillionär und Kunstsammler war vor zwei Monaten in einem Restaurant dabei fotografiert worden, wie er seiner Frau, einer berühmten Fernsehköchin, an die Kehle gegriffen und sie gewürgt hatte.

Die Entscheidung fiel nach einer nur 70-sekündigen Anhörung vor einem Londoner Gericht. An dem Gerichtstermin nahmen weder die betroffenen Eheleute noch ihre Anwälte teil. Aus den Gerichtsunterlagen geht aber hervor, dass die 53-jährige Lawson die Scheidung aufgrund des anhaltend unangemessenen Verhaltens ihres 70-jährigen Ehemanns eingereicht hat. Daraus ist zu schließen, dass es sich bei dem gefilmten Vorfall nicht um die einzige Tätlichkeit ihr gegenüber gehandelt hat. Weitergehend wird in den Papieren festgehalten, dass beide Parteien zu einer außergerichtlichen Einigung bezüglich ihrer gemeinsamen Finanzen gekommen sind.

"Eine Enttäuschung für Nigella"

In der Folge des Zwischenfalls auf der Terrasse war Lawson immer wieder ohne ihren Ehering gesehen worden, was Gerüchte über eine bevorstehende Scheidung entfacht hatte. Charles Saatchi dagegen hatte zuletzt in einem Interview mit der Mail on Sunday betont, dass die Bilder "eine völlig andere und inkorrekte Darstellung" der Ereignisse gewesen seien. Trotzdem gabe er zu "eine Enttäuschung für Nigella" gewesen zu sein, gab sich aber auch "enttäuscht" darüber, dass sie ihn in der Öffentlichkeit nicht verteidigt hatte. Zudem bestritt er, dass der Übergriff gewalttätiger Natur gewesen sei.

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben