Lotto : Hoher Einsatz

Um den 35-Millionen-Jackpot zu knacken, trugen die Deutschen 100 Millionen in die Annahmestellen. Das sind knapp 25 Prozent mehr als am vergangenen Samstag.

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Am Montag wird bekanntgegeben, ob jemand den Jackpot geknackt hat. Foto: ddp

Stuttgart - Bis zum gestrigen Annahmeschluss haben die Deutschen an den bundesweit 24.000 Lotto-Stellen über 100 Millionen Euro eingezahlt, wie der Deutsche Lottoblock in Stuttgart schätzte. „Der Run auf den drittgrößten Jackpot in der Lottogeschichte ist ungebrochen“, sagte Lotto-Sprecher Klaus Sattler am Samstagmittag.

Im Jackpot liegen 35 Millionen Euro. Er wird von dem Spieler geknackt, der sechs Richtige und die Superzahl tippt.

Die 100 Millionen seien zwar kein Rekord, bedeuteten aber knapp 25 Prozent mehr Spieleinsatz als am vergangenen Samstag, sagte Sattler.

Grundsätzlich wird beim Lotto nur die Hälfte des von den Spielern eingesetzten Geldes als Gewinn ausgezahlt. Dieser Gewinn wird nach einem bestimmten Schlüssel auf die verschiedenen Gewinnklassen aufgeteilt.

Der Ansturm auf die Annahmestellen sei riesig gewesen, aber es habe keine Probleme gegeben, hieß es. Schätzungsweise über 18 Millionen Lottoscheine seien abgegeben worden. „Vereinzelt hat es Schlangen gegeben, aber insgesamt haben sich die Annahmestellen auf den Ansturm gut vorbereitet“, sagte Sattler. Teilweise wurde zusätzliches Personal auf Zeit eingestellt und mit Bistrotischen mehr Platz für das Ausfüllen der Lottoscheine geschaffen.

Sollte der Jackpot auch am gestrigen Samstagabend nicht geknackt worden sein, was am Montag bekanntgegeben wird, ist er definitiv am kommenden Mittwoch fällig. Falls es dann wieder keinen Gewinner mit sechs Richtigen plus Superzahl gibt, verteilt der Lottoblock die Millionensumme auf die nächst tiefere Gewinnklasse.

Der bislang größte Jackpot in der deutschen Lottogeschichte hatte im Dezember 2007 bei 45,3 Millionen Euro gelegen. Die 35 Millionen sind nach 37,7 Millionen Euro im Jahr 2007 der drittgrößte Topf. Sollte es einen „Jackpot-Knacker“ geben, rät Sattler: Ruhe bewahren und niemandem etwas sagen – „auch wenn es schwer fällt“. Am Montag solle man dann mit seiner Lottogesellschaft Kontakt aufnehmen. dpa

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