Loveparade-Tragödie : Veranstalter stellt Filmaufnahmen ins Netz

Der Loveparade-Veranstalter Lopavent hat Filmaufnahmen von Überwachungskameras im Internet veröffentlicht. Damit will er nach eigenen Angaben zur Aufklärung der Ereignisse beitragen.

Gegen 16 Personen wird wegen des Loveparade-Unglücks ermittelt. Duisburgs Oberbürgermeister Adolf Sauerland ist nicht darunter.Weitere Bilder anzeigen
Foto: dpa
18.01.2011 16:42Gegen 16 Personen wird wegen des Loveparade-Unglücks ermittelt. Duisburgs Oberbürgermeister Adolf Sauerland ist nicht darunter.

Es handele sich um das vollständige Videomaterial, teilte das Unternehmen am Montag in Berlin mit. Die Lopavent als Veranstalter sehe sich mit in der moralischen Verantwortung für das tragische Unglück und wolle einen Beitrag zur Aufklärung der Ereignisse an diesem Tag leisten.

Das Team der Lopavent will nach eigenen Angaben mit der Veröffentlichung des Materials dazu beitragen, „die Vorgänge am 24.7.2010, die zu der Katastrophe geführt haben, nachzuvollziehen und aufzuklären.“ Alle Materialien lägen den Ermittlungsbehörden vor.

Auf der Seite www.dokumentation-loveparade.com hat das Unternehmen außerdem einen Dokumentarfilm veröffentlicht. In ihm wird die Polizeikette auf der Hauptrampe als entscheidende Ursache für das Zustandekommen der Katastrophe mit 21 Toten dargestellt. (dpa)

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