Loveparade-Tragödie : Veranstalter stellt Filmaufnahmen ins Netz
30.08.2010 12:44 Uhr- Gegen 16 Personen wird wegen des Loveparade-Unglücks ermittelt. Duisburgs Oberbürgermeister Adolf Sauerland ist nicht darunter. - Foto: dpa
- Die Treppe am Tunnel zur Duisburger Loveparade ist ein Ort des Gedenkens geworden. 21 Menschen kamen am 24. Juli 2010 hier ums Leben. - Foto: imago stock people
- Der Loveparade-Veranstalter Lopavent hat Aufnahmen der Überwachungskameras vom Duisburger Güterbahnhofsgelände online gestellt. Aus "moralischer Verantwortung für das tragische... - Foto: dpa
Es handele sich um das vollständige Videomaterial, teilte das Unternehmen am Montag in Berlin mit. Die Lopavent als Veranstalter sehe sich mit in der moralischen Verantwortung für das tragische Unglück und wolle einen Beitrag zur Aufklärung der Ereignisse an diesem Tag leisten.
Das Team der Lopavent will nach eigenen Angaben mit der Veröffentlichung des Materials dazu beitragen, „die Vorgänge am 24.7.2010, die zu der Katastrophe geführt haben, nachzuvollziehen und aufzuklären.“ Alle Materialien lägen den Ermittlungsbehörden vor.
Auf der Seite www.
dokumentation-loveparade.com hat das Unternehmen außerdem einen Dokumentarfilm veröffentlicht. In ihm wird die Polizeikette auf der Hauptrampe als entscheidende Ursache für das Zustandekommen der Katastrophe mit 21 Toten dargestellt. (dpa)











