Welt : Männer am Rande des Nervenzusammenbruchs

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(dpa). Nach drei Jahrzehnten weiblicher Emanzipation sind viele Männer mit den Nerven am Ende, fühlen sich abgewertet und von dem dumpfen Gefühl verängstigt, „vom Aussterben bedroht zu sein“. Zwischen den Geschlechtern seien wegen des schmerzvollen Leidens der Männer „Neuverhandlungen“ nötig, heißt es in einer sozialwissenschaftlichen Studie des französischen CCAInstituts im Auftrag der Pariser Frauenzeitschrift „Elle“. Jüngere Männer fühlten sich feminisiert, die mittleren Jahrgänge hätten resigniert oder seien verbittert, die Reiferen seien hilflos und sähen sich als überflüssig an. Frauen würden oft als aggressiv empfunden und ihre Unabhängigkeit als eine Form von Gewalt, sagte der Soziologe Robert Ebguy in Paris zu seiner Studie.

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