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Männer gestehen Tat : Erneut Gruppenvergewaltigung in Indien

Nach einer neuen Massenvergewaltigung sind in Indien sechs mutmaßliche Täter festgenommen worden. Nach einem siebten Tatbeteiligten werde gesucht.

Schon wieder soll in Indien eine Frau von mehreren Männern vergewaltigt worden sein. Die 29-Jährige wollte im nördlichen Bundesstaat Punjab mit einem Bus vom Dorf ihres Ehemanns in den Wohnort ihrer Eltern fahren, erklärte ein Polizeisprecher am Sonntag.

Als alle anderen Passagiere ausgestiegen waren, lenkte der Fahrer den Bus statt in das Dorf in eine Stadt, zwang die Frau dort zusammen mit einem Helfer auf ein Motorrad und brachte sie an einen unbekannten Ort. Dort sei sie von insgesamt sieben Männern abwechselnd vergewaltigt worden, erklärte die Frau gegenüber der Polizei.

Vergewaltigungsopfer gestorben - Indien unter Schock
Die 23-jährige Inderin, die von mehreren Männern brutal vergewaltigt wurde, ist an ihren Verletzungen gestorben.Weitere Bilder anzeigen
1 von 11Foto: afp
29.12.2012 10:31Die 23-jährige Inderin, die von mehreren Männern brutal vergewaltigt wurde, ist an ihren Verletzungen gestorben.

„Wir haben sechs der Beschuldigten festgenommen und suchen nach dem siebten Mann“, sagte der Polizeisprecher. Die Männer hätten die Tat, die sie in der Nacht zum Samstag begangen haben sollen, bereits gestanden. Am Morgen nach der Tat hätten die Täter die Frau, die zwei Kinder hat, in die Nähe ihres Zuhauses gebracht.
Unterdessen hat sich eine 16-Jährige mit Benzin übergossen und angezündet, nachdem sie von ihrem Nachbar vergewaltigt worden sein soll. Das Mädchen aus dem nordindischen Staat Haryana verbrannte nach Polizeiangaben fast ihre gesamte Hautoberfläche und liegt schwer verletzt in einem Krankenhaus. Die Polizei nahm den Verdächtigen, einen Taxifahrer, am Samstag fest.

Seit der fatalen Gruppenvergewaltigung einer 23 Jahre alten Studentin in Neu Delhi Mitte Dezember berichten Indiens Medien täglich von sexueller Gewalt gegen Frauen. Der Fall sorgte nicht nur im Land sondern auch international für Aufmerksamkeit. Am Montag sollen die sechs Verdächtigen erneut vor Gericht erscheinen. Den fünf volljährigen Angeklagten droht die Todesstrafe. Derzeit wird noch geprüft, ob der sechste Beschuldigte minderjährig ist. (dpa)

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