• Manuel Vasquez: Vollzug der Todesstrafe: Mexikanisches Bandenmitglied in Texas hingerichtet

Manuel Vasquez: Vollzug der Todesstrafe : Mexikanisches Bandenmitglied in Texas hingerichtet

In Texas ist am Mittwochabend das mexikanische Bandenmitglied Manuel Vasquez hingerichtet worden. Den Behörden im US-Bundesstaat geht unterdessen das Betäubungsmittel Pentobarbital aus. Schon kommenden Mittwoch ist die nächste Exekution angesetzt.

Manuel Vasques, Mitglied einer mexikanischen Bande, ist am Mittwoch in Texas hingerichtet worden.
Manuel Vasques, Mitglied einer mexikanischen Bande, ist am Mittwoch in Texas hingerichtet worden.Foto: reuters

Im US-Bundesstaat Texas ist ein wegen Mordes verurteiltes Mitglied einer mexikanischen Bande hingerichtet worden. Der 46-jährige Manuel Vasquez wurde am Mittwochabend um 18.32 Uhr (Ortszeit, Donnerstag 00.32 MEZ) im Gefängnis von Huntsville für tot erklärt, wie die Strafvollzugsbehörden mitteilten. Der Vorrat des Betäubungsmittels Pentobarbital reicht den Angaben zufolge damit nur noch für eine Hinrichtung in dem Bundesstaat. Die nächste Vollstreckung der Todesstrafe ist für kommenden Mittwoch vorgesehen.

Vasquez war 1999 für den Mord an einer 51-Jährigen verurteilt worden, die sich geweigert hatte, eine Steuer in Höhe von zehn Prozent auf illegalen Drogenhandel zu zahlen. Maßgeblich belastet wurde Vasquez durch einen seiner Komplizen, der vor Gericht ein Geständnis ablegte und eine Gefängnisstrafe erhielt. Auch ein dritter Komplize kam hinter Gitter. Vasquez hatte keine Berufung gegen sein Urteil eingelegt und betont, lieber sterbe er, als rund um die Uhr eingesperrt zu sein.

Die Hinrichtung des Mannes war die neunte Vollstreckung der Todesstrafe in den USA in diesem Jahr sowie bereits die vierte in Texas. Die US-Behörden haben derzeit Lieferprobleme mit dem Mittel Pentobarbital, weshalb sie immer wieder auf nicht ausreichend erprobte Mischungen zurückgreifen müssen. Eine Reihe von qualvollen Pannen bei Hinrichtungen hatte zuletzt eine Debatte über die in den USA verwendeten Giftcocktails ausgelöst. (AFP)

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