Marco W. : Rückkehr-Pläne in Uelzen nicht bekannt

Der Zeitpunkt der Rückkehr des 17-jährigen Marco W. in seine Heimatstadt Uelzen ist weiter ungewiss. Es gebe derzeit keinen Kontakt mit der Familie, sagte eine Stadtsprecherin.

Marcos Heimatstadt Uelzen
Einen offiziellen Empfang soll es nicht geben. -Foto: ddp

UelzenBereits am Montag hatte Uelzens Bürgermeister Otto Lukat (SPD) auf der Internetseite der Stadt Medienberichte dementiert, wonach die Stadt einen offiziellen Empfang für den Jungen plane, der in der vergangenen Woche nach achtmonatiger Untersuchungshaft in der Türkei freigelassen worden war.

"Ich habe stets ausdrücklich betont, dass es in diesem Fall nicht darum gehen kann, sich zu profilieren", wird der Lokalpolitiker auf der Internetseite der Stadt zitiert. Er sei jederzeit gerne "zu einem persönlichen Gespräch" mit Marco und dessen Eltern bereit. Von einem öffentlichen Empfang durch die Stadt Uelzen sei nie die Rede gewesen. Für ihn sei viel wichtiger, dass der Jugendliche erst einmal zur Ruhe komme.

Marco wird beschuldigt, die 13-jährige Britin Charlotte im April dieses Jahres im türkischen Urlaubsort Side sexuell missbraucht zu haben. Der Schüler weist die Vorwürfe zurück und spricht von einem einvernehmlichen Näherkommen. (rope/ddp)

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