Meteorregen : Ein Traum für Sterntaler

Überlegen Sie sich schon mal ein paar Wünsche: Von Dienstag bis Samstag regnet es tausende Sternschnuppen.

Ein Himmel wie aus einem Märchen. Diese Woche heißt es fleißig Sternschnuppen schauen.
Ein Himmel wie aus einem Märchen. Diese Woche heißt es fleißig Sternschnuppen schauen.Foto: dpa

In den Nächten von Dienstag bis Samstag sollten Sie einen Blick in den Himmel wagen: Ein spektakuläres Feuerwerk aus tausenden von Sternschnuppen wird erwartet. Den Sternenregen verdanken wir dem Beginn des Perseidenstroms, der am Donnerstagabend sein Maximum erreichen wird.

Mit rund 100 Meteoren rechnen die Astronomen an dem Tag pro Stunde. Darunter werden auch etliche helle Objekte sein, die man Boliden oder Feuerkugeln nennt.

Einzig das Wetter könnte Hobby-Sternschnuppen-Zählern den Spaß verderben. „In der Nacht zum Mittwoch sieht es in der Osthälfte gut aus“, sagte am Montag Meteorologe Robert Scholz vom Deutschen Wetterdienst in Offenbach. Die Nacht zum Donnerstag könnte im äußersten Nordwesten möglicherweise optimale Bedingungen zum Sternenkucken bringen. Für die Nacht zum Freitag sehen die Prognosen nicht gut aus, da soll es Wolken und richtigen Regen geben. Aber bis dahin könne sich auch noch etwas ändern.

Die Sternschnuppen scheinen aus dem Sternbild Perseus zu strömen und kamen so zu ihrem Namen. In Wirklichkeit kollidiert die Erde auf ihrer Bahn um die Sonne alljährlich mit abgesprengten Bruchstücken des Kometen 109P/Swift-Tuttle. Diese verglühen in der Lufthülle unseres Planeten.

Übrigens: Die alten Chinesen kamen als Erste in den Genuss, die Perseiden beobachten zu können, bereits vor rund 2000 Jahren. Später gab es Aufzeichnungen aus Japan und Korea. Die erste bekannte Beobachtung aus Europa geschah im Jahr 811. (dpa)

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