Mexiko : Flugzeugabsturz: Zahl der Toten erhöht sich

Nachdem am Dienstagabend der Regierungsjet des mexikanischen Innenministers abstürzte und ihn mitsamt der Besatzung in den Tod riss, hat die Regierung nun ausländische Spezialisten hinzugezogen. Einige Mexikaner glauben weiterhin an einen Anschlag.

MexikoUS-Spezialisten helfen den Mexikanern bei der Untersuchung eines Flugzeugsabsturzes, bei dem Innenminister Juan Camilo Mourino und enge Mitarbeiter von Präsident Felipe Calderón getötet wurden. Nach Behördenangaben vom Donnerstag hat sich die Zahl der Toten auf 14 erhöht. Einer der Verletzten sei im Krankenhaus gestorben. Verkehrsminister Luis Téllez teilte mit, der geborgene Flugschreiber sei in die USA transportiert worden, wo er untersucht werden solle.

In Mexiko trafen neben Experten aus den USA auch Spezialisten aus Großbritannien ein, die an der Unglücksstelle die Ursachen der Katastrophe ergründen sollen. Der Regierungsjet war am Dienstagabend beim Anflug auf den internationalen Flughafen von Mexiko-Stadt mitten in der Stadt auf eine Hauptverkehrsstraße gestürzt. Alle neun Insassen des Flugzeugs und vier Menschen auf der Straße kamen an Ort und Stelle ums Leben. 40 weitere, von denen jetzt ein 42-jähriger Mann starb, wurden zum Teil schwer verletzt.

Die Regierung begründete die Heranziehung der ausländischen Spezialisten vor allem damit, die Ursache des Unglücks zweifelsfrei aufklären zu wollen. Viele Menschen hat der Tod des für die Bekämpfung des organisierten Verbrechens und der Drogenkartelle zuständigen Innenministers so erschreckt, dass sie an einen Anschlag glauben. Nach Angaben der Behörden liegen dafür zurzeit keine Indizien vor. (nal/dpa)

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