Mexiko : Mehrere Häftlinge sterben bei Bandenkämpfen in Gefängnis

Die Auseinandersetzungen zwischen rivalisierenden Banden in einer mexikanischen Haftanstalt halten an. Mindestens 19 Menschen wurden getötet und 20 weitere verletzt.

Der Direktor für Staatssicherheit, Jorge Torres, wies Berichte zurück, wonach es in der Vollzugsanstalt einen Gefangenenaufstand gegeben habe. Es seien verfeindete Gruppen
von Häftlingen aufeinander losgegangen.

Die Gefangenen der Haftanstalt in Gomez Palacios im nördlichen Bundesstaat Durango hätten mit Schusswaffen gekämpft. Wie die Waffen ins das Gefängnis kamen ist nicht bekannt.

In der Haftanstalt kam es in der Vergangenheit wiederholt zu tödlichen Auseinandersetzungen zwischen den Gefangenen. Der Direktor wurde dreimal abgelöst.

In Durango ist die Drogenkriminalität massiv angestiegen. In den vergangenen Monaten kam es häufiger zu Kämpfen zwischen zwei konkurrierenden Drogenkartellen. Ob die Unruhen in dem Gefängnis damit in Verbindung stehen ist unklar.

Das Land leidet seit rund drei Jahren an dem Drogenkrieg, in dem bislang rund 13.000 Menschen ums Leben kamen. Allein in diesem Jahr wurden bei Machtkämpfen zwischen Drogenbanden sowie bei Einsätzen der Polizei und des Militärs 4000 Menschen getötet.

 

Quelle: ZEIT ONLINE, dpa, Reuters, sh

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