Millionenklage : Auch ohne Film: John Cusack will Honorar

John Cusack zieht vor Gericht. Der amerikanische Schauspieler will mehrere Millionen Dollar für einen nicht gedrehten Film. Die deutsche Produktion des Actionstreifens "Stopping Power" wurde wegen Liquiditätsproblemen abgesagt.

John Cusack
Zieht vor Gericht: John Cusack will fünf Millionen Dollar. -Foto: dpa

Los AngelesDer amerikanische Schauspieler John Cusack ist ("Identität", "Being John Malkovich", "High Fidelity") mit Millionen-Forderungen für ein Ausfallhonorar vor Gericht gezogen. Er habe die Firma Intermedia Film Equities USA, eine Tochter der in München ansässigen Internationalmedia AG, vor einem Gericht in Los Angeles auf Zahlung von über fünf Millionen Dollar verklagt, berichtete der Internetdienst "E!Online".

Gage auch bei Nichtdreh versprochen

Cusacks Anwalt zufolge reiste der Schauspieler zur Vorbereitung des Drehs für den geplanten Actionfilm "Stopping Power" nach Deutschland und investierte Zeit und Geld. Laut Vertrag sei ihm eine Gage in Höhe von 4,5 Millionen Dollar versprochen worden, egal ob der Film gedreht würde oder nicht. Intermedia habe im vergangenen Jahr die Produktion wegen Geldproblemen eingestellt, ohne Cusack die versprochene Gage zu zahlen, heißt es in der Klage.

Die Firma habe zunächst versucht, die bereits ausgehandelte Summe für den Star herunterzudrücken. Cusack habe sich aber nicht auf einen derartigen Deal eingelassen. "Speed"- Regisseur Jan de Bont war ursprünglich für die Inszenierung vorgesehen. Cusack steht als nächstes für Roland Emmerichs Endzeit-Thriller "2012" vor der Kamera. In dem Spezialeffekte-Spektakel über den im Maya-Kalender prophezeiten Weltuntergang spielt der 42-Jährige einen geschiedenen Vater, der ums Überleben kämpft. Die Dreharbeiten sollen in Kürze beginnen. (sg/dpa)

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