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Mindestens 35 Tote und 200 Verletzte : Schweres Zugunglück in Spanien

Bei einem schweren Zugunglück im Nordwesten Spaniens kamen am Mittwochabend mindestens 35 Menschen ums Leben. Aus bislang ungeklärten Gründen sprang der Schnellzug aus den Schienen.

Bei einem Bahnunglück im Nordwesten Spaniens kamen mehrere Menschen ums Leben.
Bei einem Bahnunglück im Nordwesten Spaniens kamen mehrere Menschen ums Leben.Foto: dpa

Bei einem schweren Bahnunglück im Nordwesten Spaniens sind am Mittwochabend mindestens 35 Menschen ums Leben gekommen. Etwa 200 weitere Menschen wurden nach offiziellen Angaben verletzt, als ein Personenzug mit 238 Passagieren an Bord entgleiste.

Das Unglück ereignete sich gegen 21.00 Uhr aus noch ungeklärter Ursache nahe der Stadt Santiago de Compostela.
Die staatliche Nachrichtenagentur EFE berichtete unter Berufung auf Polizeikreise, das Unglück habe wenigstens ein Dutzend Menschenleben gefordert. Die Zahl der Toten könne auch bei etwa 20 liegen. Das Unglück ereignete sich am Abend in der Pilger-Metropole Santiago de Compostela.

Ein Schnellzug aus Madrid war kurz vor der Einfahrt in den Bahnhof der Regionalhauptstadt Galiciens aus zunächst unbekannter Ursache entgleist. Alle 13 Waggons des Zuges sprangen aus den Schienen.
Einige Wagen prallten neben den Gleisen gegen eine Mauer und stürzten um, andere Waggons verkeilten sich ineinander.

Der Zug hatte sich auf der Fahrt von Madrid zur Küstenstadt El Ferrol im Nordwesten Spaniens befunden. Er war mit etwa 200 Fahrgästen besetzt gewesen. Am kommenden Wochenende hatte in Santiago de Compostela ein großes Fest stattfinden sollen. Die Stadt sagte die Feierlichkeiten aufgrund des Zugunglücks ab. (dpa, AFP)

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