Missglückter Schulstreich : Schüler zündet Rauchbombe

Ein 13-jähriger Hauptschüler hat am Freitag an einer Schule im nordrhein- westfälischen Meine eine Rauchbombe gezündet. 21 Schüler, zwei Lehrer und der Hausmeister des Schulzentrums mussten ins Krankenhaus gebracht werden.

Gifhorn - Der Siebtklässler hatte die Rauchkugel von drei Zentimeter Durchmesser im Beisein anderer Schüler auf einer Toilette gezündet, teilte die Polizei mit. Er selbst blieb unverletzt.

Nach Polizeiangaben handelte es sich vermutlich um einen Schulstreich. Über die Folgen der Tat sei sich der 13-Jährige offenbar nicht im Klaren gewesen.

Die von der Schulleitung per Notruf alarmierte Feuerwehr räumte die Schule umgehend. Die verletzten Schüler klagten über Übelkeit und Erbrechen. Der Schulbetrieb wurde für den Rest des Tages eingestellt.

Polizisten fanden bei dem 13-Jährigen 35 weitere Rauchbomben. Der Schüler hatte sie offenbar über das Internet erworben. Der Verkauf derartiger Rauchbomben an Personen unter 18 Jahren ist verboten. (tso/ddp)

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