Welt : Mission possible

Europas größter Umweltsatellit Envisat ist mit seiner Mission als "Klimawächter" in der Umlaufbahn um die Erde voll auf Kurs. "Alle sind glücklich. Es läuft perfekt", sagte ein Sprecher der Europäischen Weltraumorganisation (Esa) am Sonntag in Paris. "Alles läuft bestens", hieß es auch im Esa-Kontrollzentrum in Darmstadt. Von dort wird der mit Projektkosten von 2,3 Milliarden Euro bislang teuerste Satellit der Esa gesteuert.

Eine Ariane-5-Trägerrakete hatte den Umweltsatelliten in der Nacht zum Freitag vom Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guyana aus erfolgreich ins All gebracht. In den nächsten Monaten folgt nach Angaben der Esa nun eine ausführliche Testphase und exakte Ausrichtung der komplexen Instrumente, bevor die ersten verwertbaren Daten geliefert werden.

Nach einer jahrzehntelangen Vorbereitungszeit hatten Wissenschaftler, beteiligte Unternehmen und Politiker den geglückten Start mit großer Erleichterung aufgenommen. An dem 14-Länder-Projekt Envisat ist Deutschland allein mit mehr als 500 Millionen Euro beteiligt.

Die Mission des 8,2 Tonnen schweren und zehn Meter hohen Erdbeobachtungssatelliten sei auf mindestens fünf Jahre ausgelegt.

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