Mission zu ISS : Start der "Discovery" erneut verschoben

Der deutsche Astronaut Thomas Reiter und seine sechs Mitstreiter müssen sich weiter gedulden: Am Sonntag wurde der Start der Raumfähre "Discovery" zum zweiten Mal verschoben.

Cape Canaveral - Anhaltend schlechtes Wetter rund um den Weltraumbahnhof Cape Canaveral in Florida vereitelte auch den zweiten Versuch der NASA binnen 24 Stunden, den Space Shuttle ins All zu befördern. Der Start war eigentlich für 21:26 Uhr Mitteleuropäischer Sommerzeit geplant.

Wie die US-Weltraumbehörde mitteilte, soll nun am Dienstag ein weiterer Startversuch unternommen werden. Vorgesehen ist, dass die "Discovery" mit dem deutschen Astronauten Thomas Reiter an Bord um 20:38 Uhr Mitteleuropäischer Sommerzeit abhebt. Einen ersten Startversuch am Samstagabend hatte die NASA nur wenige Minuten vor dem Zünden der Haupttriebwerke abgebrochen.

Der Himmel über Cape Canaveral war am Sonntag bedeckt, Gewitter drohten. Die Wahrscheinlichkeit einer Verschiebung des Starts hatte deshalb schon am Sonntagmorgen bei 70 Prozent gelegen. Für Dienstag liegt die Wahrscheinlichkeit eines Abbruchs dagegen bei derzeit nur 40 Prozent.

Nach den Zeitplänen der NASA soll die "Discovery" am dritten Tag der Reise an die ISS andocken. Astronaut Reiter soll dann zu der zweiköpfigen Stammbesatzung der ISS stoßen, die seit April auf der Station arbeitet. Geplant ist, dass Reiter ein halbes Jahr im All bleibt und in dieser unter anderem zahlreiche wissenschaftliche Experimente auf der Station ausführt. (tso/ddp/AFP)

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