Welt : Mit feiner Nase Opfer aufspüren

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Hundenasen sind rund 1000 Mal sensibler als der menschliche Geruchssinn. Im Training lernen Suchhunde, auf menschliche Gerüche wie Schweiß zu reagieren, aber auch Verwesungsgase zu erkennen. Beim Zusammensturz eines Gebäudes bleiben immer winzige Luftkanäle, in denen die Gerüche zu den feinen Spürnasen aufsteigen können. Je dichter der Schutt liegt, desto schwieriger wird es für die Tiere, Witterung aufzunehmen. Suchhunde brauchen einen ausgeprägten Spieltrieb, der die Ausbildung und den Einsatz vor Ort erleichtert. Die Suche stellt für die Hunde eine absolute Höchstleistung dar. Meist müssen sie nach 20 bis 30 Minuten Ruhephasen einlegen, auch Staub kann ihnen zu schaffen machen. Haben die Tiere einen Geruch aufgenommen, reagieren sie unterschiedlich – einige winseln, andere bellen leise oder fangen an zu graben. Der Hundeführer muss das Verhalten „lesen“ können. dpa

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