Mit Zyankali ans Elfenbein : 22 Elefanten in Simbabwe vergiftet

Nicht nur ausländische Jäger, deren Fälle zuletzt bekannt wurden, machen illegale Jagd auf Elefanten in Afrika. Elfenbein ist auch 2015 noch begehrt.

Ein Foto aus dem Jahre 2013. Sicherheitskräfte im Hwange National Park bei den verwesten Leichen von vergifteten Elefanten. Auch 2015 geht das Morden für Elfenbein weiter.
Ein Foto aus dem Jahre 2013. Sicherheitskräfte im Hwange National Park bei den verwesten Leichen von vergifteten Elefanten. Auch...Foto: dpa

In Simbabwe haben Wilderer offenbar erneut 22 Elefanten mit Zyankali vergiftet. Die toten Tiere wurden im Nationalpark Hwange im Nordwesten des afrikanischen Landes gefunden, berichtete die Tageszeitung „News Day“ am Dienstag. Zum Teil fehlten die Stoßzähne. Die Hintergründe werden zurzeit untersucht. Anfang Oktober waren bereits 14 Elefanten vergiftet worden.

Hinter den Tötungen stehen meist organisierte Gruppen, die das Elfenbein vor allem in asiatischen Ländern verkaufen. Mitte Oktober hatte die Tötung eines rund 40 Jahre alten Elefantenbullens in Simbabwe für Empörung gesorgt. Ein deutscher Jäger hatte das Tier erschossen und soll dafür rund 53.000 Euro an einen Reiseveranstalter bezahlt haben. Bei dem Tier soll es sich um den größten Elefanten gehandelt haben, der in den vergangenen 30 Jahren in Afrika getötet wurde. (epd)

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