Fiat streckt seinen 500 : Cinquecento macht sich lang
03.02.2012 12:04 Uhr
Das simple L am Ende einer Modellbezeichnung stand bisher in der Regel für extralange Luxuslimousinen. Etwa bei einem Audi A8L als Langversion. Oder es bezeichnet die speziell verlängerten Modelle der deutschen Premiumautobauer für den chinesische Markt. Fiat greift jetzt ganz ungeniert auf diese Namenserweiterung zurück und bezeichnet damit die Langversion seines Kleinsten, des Fiat 500.
Sieht man die Dinge im Verhältnis, dann steht die Langversion des 500 im Vergleich zu den Luxuslimousinen gar nicht schlecht da. Denn der Zuwachs beträgt gegenüber dem normalen Modell fast 50 Zentimeter. Im Vergleich zum Ur-Cinquecento, der gerade mal auf 2,97 Meter kam, sind es gar 1,17 Meter.
Vorbild Clubman
Wozu der ganze Platz bei einem Kleinwagen? Fiat zielt damit vor allem auf städtische Kundschaft, die sich mehr Nutzwert für ihr Citymobil wünscht. Vorbild ist der Clubman von Mini, der sich erstaunlich gut verkauft seit seiner Markteinführung.

Das Angebot an Motoren wird dem des regulären 500 entsprechen. Es gibt den mehr oder weniger sparsamen TwinAir-Benziner mit zwei Zylinder und 85 PS und einen 100 PS starken Vierzylinder. Auf der Dieselseite steht nur ein Antrieb mit 75 PS zur Auswahl.
In Deutschland wird das Modell erst im Herbst auf den Markt kommen. Preise hat Fiat noch nicht bekannt gegeben. Die dürften aber deutlich über dem bisherigen Basispreis von 11.400 Euro liegen.
































