Verbund deutscher Branchengrößen : Normen für Elektro-Autos

20.01.2012 10:27 Uhr
Elektroautos für die Berliner Polizei: Beim Thema Elektromobilität hängt der Komfort der Verbraucher maßgeblich von gemeinsamen Normen ab. Foto: dpa
Elektroautos für die Berliner Polizei: Beim Thema Elektromobilität hängt der Komfort der Verbraucher maßgeblich von gemeinsamen Normen ab. - Foto: dpa

Ein Zusammenschluss mehrerer deutscher Unternehmen aus der Auto- und Energiebranche will das Thema Elektromobilität nach vorne bringen. Die rein elektrische Fortbewegung soll zuverlässig und komfortabel werden.

Um Elektroautos in Deutschland zum Durchbruch zu verhelfen, schließen sich sechs Unternehmen aus der Auto- und Energiebranche zusammen. Gemeinsam wollen BMW, Bosch und Daimler sowie EnBW, RWE und Siemens eine einfache Plattform für den Datenaustausch zwischen Fahrzeugen und Ladestationen entwickeln. Dazu soll im ersten Halbjahr 2012 ein Gemeinschaftsunternehmen gegründet werden.

Ziel ist es, die Stromkosten unabhängig vom Anbieter abrechnen zu können. Zu den geplanten Investitionen wurden zunächst keine Angaben gemacht.

Die Bundesregierung hat das Ziel ausgegeben, dass bis 2020 eine Million Elektroautos auf Deutschlands Straßen unterwegs sein sollen. Die Unternehmen wollen das elektrische Fahren durch die geplante Standardisierung komfortabler machen. Noch gelten die Wagen wegen der hohen Batteriekosten in der Anschaffung als teuer. Bislang sind auch nur wenige rein elektrisch betriebene Modelle, vor allem
ausländischer Hersteller, auf dem Markt. (dpa)

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