Anzeige : Mode 2.0: das FashionBloggerCafé

Zur Fashion Week in Berlin wird wieder deutlich, wie wichtig das Internet für die Modebranche ist.

Die Fashion Week lebt vom Blogging. Aber der Erfolg des FashionBloggerCafé zeigt, dass ohne eine Vernetzung im echten Leben jedes Modeblog bloß halb so gut ist – das Modeblog lebt also auch von der Fashion Week. Und diese Symbiose wird im FashionBloggerCafé zelebriert.

Pünktlich zur ersten Fashion Week des Jahres öffnet das FashionBloggerCafé wieder seine Tore in der Bar Babette in Berlin Mitte. Hier treffen sich am 18. Januar die Bloggenden der Modeszene zu einem Austausch, ohne den die Branche nicht leben könnte.

Das Café: Vernetzung und Informationen

Viele Bloggende sehen sich dabei das erste Mal im nicht-virtuellen Raum. Während im Internet reger Austausch stattfindet, Artikel kommentiert und besonders gute Beiträge verlinkt werden, gäbe es ohne solche Events wie die Berliner Fashion Week wenig Gelegenheit, sich persönlich kennenzulernen. Damit dort die Bloggenden nicht wortlos aneinander vorbei laufen, regt das FashionBloggerCafé zum Miteinander an.

Zum fünften Mal öffnet das Café nun während der Fashion Week. Kontinuierlich haben die Veranstaltenden ihr Programm erweitert und bieten mittlerweile neben Snacks und Getränken auch Vorträge, Podiumsdiskussionen und Workshops an. Bei der letzten Fashion Week im Sommer 2012 diskutierten die Blogger über Social Media, Grüne Mode, Blogvermarktung und Corporate Blogging. Vor allem für Blog-Neulinge bieten diese Diskussionen einmalige Gelegenheiten, von den Älteren zu lernen. 

Im letzten Sommer sprach vor den jungen Bloggern auch ein Vertreter des Deutschen Mode-Instituts. Die Trendanalysen des Instituts sind seit zehn Jahren fester Bestandteil der deutschen Modelandschaft und sind damit wahrscheinlich doppelt so alt wie die meisten Blogs. Der Vortrag des Institut-Vertreters über die Entwicklung der Mode half vielen Bloggern dabei, ihren Weitblick für Trends zu schärfen.

Das (Mode-)Blog als Muss

Wie viele Fashion-Blogs es in Deutschland gibt, ist unmöglich zu schätzen. Allein in Berlin dürften es an die hundert sein, Tendenz steigend. Die etablierten Blogs besitzen eine regelmäßige Leserschaft, welcher Stil, Optik und Meinung des Blogs gefällt. Viele dieser Blogs besetzen kleine Nischen und ragen mit einem eindeutigen Profil aus der Masse heraus. Die Fashion Week ist oft der zentrale Überschneidungspunkt der Bloggenden.

Auch bekannte Modeläden sind längst auf den Zug aufgesprungen und pflegen neben einem Online Shop oft ein Modeblog. Hier werden die Neuheiten der Marken vorgestellt und Kombinationsmöglichkeiten vorgeschlagen. Die Kunden und Kundinnen können so bereits zu Hause ihre neuen Outfits prüfen und bestellen – und zur ausgewählten Hose gleich den passenden Schal erwerben. Dennoch: Studien beweisen, dass fünfzig Prozent der Käufe immer noch offline getätigt werden. Denn wir ein Modeblog ohne die Fashion Week nicht leben kann, so kann der Online-Shop die eigentliche Anprobe wohl auch immer noch nicht komplett ersetzen.

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