Doku zur Fashion Week : Iris Apfel: eine Frau wie keine andere

Iris Apfel war Geschäftsfrau, Innenarchitektin und wurde ihm hohen Alter zum prominenten Model. Zur Fashion Week feiert ein Dokumentarfilm über die 95-jährige "Modeikone" Deutschlandpremiere.

Ann-Kathrin Riedl
Iris Apfel.
Iris Apfel.Foto: promo

„It's fun!“ Das Leben scheint für die New Yorker Modeikone Iris Apfel eine unerschöpfliche Wundertüte zu sein. Und auch mit 95 Jahren ist sie nicht müde, diese immer wieder aufs Neue zu erkunden.

Starregisseur Albert Maysles hat ihrer überschäumenden Lebenslust, Exzentrik und spitzen Zunge ein filmisches Denkmal gesetzt. Der Dokumentarfilm „Iris“ begleitet die zierliche Dame zu ihren unzähligen Projekten und Presseterminen, blickt mit ihr zurück auf ihre abenteuerliche Vergangenheit als eine der bekanntesten Interior-Designerinnen Amerikas und zeigt in anrührenden Bildern das liebevolle Verhältnis zu ihrem Mann Carl.

Schnell wird klar: Diese Frau hat weit mehr zu bieten als ihr auffälliges Äußeres. Iris Apfel besitzt eine der größten und wichtigsten Sammlungen von Couture-Schmuck unserer Zeit. Das New Yorker Metropolitan Museum widmete ihr 2005 als erster Einzelperson eine eigene Ausstellung. Seitdem ist das Gesicht mit der schwarzen, dickrandigen Brille nicht nur Modefans auf der ganzen Welt bekannt. „Ich bin nicht hübsch, aber ich habe etwas viel Besseres: Stil“, sagt Iris Apfel über sich selbst.

Deutschlandpremiere „Iris“ im Babylon Kino mit Sneak Peak auf das Berlin Fashion Film Festival 2017 und anschließendem Gespräch

Rosa-Luxemburg-Straße 30, 17. Januar, 20 Uhr. Mehr unter: www.babylonberlin.de

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