Karl Lagerfeld rettet die Zeitung : Karl, der Paperfreak

Er mag Bildschirme, aber lieber noch mag er Papier. Karl Lagerfeld, Chefdesigner von Chanel, bringt für sein eigenes Label die Zeitung Karl Daily heraus.

Karl Lagerfeld zeichnete sich bei seiner Lieblingsbeschäftigung, dem Zeitungslesen.
Karl Lagerfeld zeichnete sich bei seiner Lieblingsbeschäftigung, dem Zeitungslesen.Foto: promo

Worüber machen wir uns eigentlich Sorgen? Karl Lagerfeld, der immer noch größte lebende Designer, bringt eine eigene Zeitung heraus. Heute erscheint die erste Ausgabe von „Karl Daily“. Da steht drin, was seine Katze Choupette macht und wie seine neuen Kleider aussehen. Denn eigentlich ist diese Zeitung nichts anderes als der Katalog für seine neueste Mode. Aber Karl Lagerfeld versteht es eben, die Dinge richtig zu verpacken.
Und auch wenn Karl Lagerfeld kein Digital Native ist, weiß er, was die Stunde geschlagen hat. Für seine letzte Modenschau hat er einen Supermarkt voll mit Chanelprodukten aufbauen lassen, durch den erst die Models mit Einkaufswagen schlenderten und den später die Moderedakteurinnen plünderten.
Immer hat er mehrere technische Geräte griffbereit um sich herumliegen, oder Menschen in der Nähe, die sie ihm hinterhertragen. Aber jetzt fotografiert Karl Lagerfeld junge Menschen, die Zeitung lesen. Dazu gibt es ein Video in dem er sagt: „Screens are good but paper is better.“ Dann lässt er sich dabei filmen, wie er in einem Kiosk Zeitungen und Magazine im Wert von 91,80 Euro kauft und sagt: „Ich lese sehr schnell und in drei Sprachen.“ Und um das zu unterstreichen: „Je suis ein Paperfreak.“

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