Public Viewing : Brood & Boter auf dem Rollfeld

In weiser Voraussicht ließ die Messe auf dem Rollfeld des ehemaligen Flughafens Tempelhof ihr eigenes Fußballstadion errichten, in dem sich Gäste und Aussteller auf einer Großleinwand die beiden Halbfinals der Weltmeisterschaft anschauen konnten.

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Trendfarbe Orange. Public Viewing bei der Eröffnung der Bread & Butter. Foto: promo
Trendfarbe Orange. Public Viewing bei der Eröffnung der Bread & Butter. Foto: promoFoto: tranZland.com

Die Bread & Butter weiß, worauf es in dieser Woche wirklich ankam: In weiser Voraussicht ließ die Messe auf dem Rollfeld des ehemaligen Flughafens Tempelhof ihr eigenes Fußballstadion errichten, in dem sich Gäste und Aussteller auf einer Großleinwand die beiden Halbfinals der Weltmeisterschaft anschauen konnten. Das erste bot am Dienstag den Rahmen für die Eröffnungsparty. Während andere Veranstalter in dieser Woche alles versucht haben, um dem Fußball terminlich aus dem Weg zu gehen, hat die Bread & Butter ihn von vorneherein ins Konzept integriert. So steht die Messe in diesem Jahr unter dem Motto „Premier League“ – was angesichts der jüngsten Leistungen der Spieler aus der höchsten englischen Liga vielleicht im Nachhinein kein so glücklicher Einfall war.

Während in den Hallen noch letzte Hand an die Messestände gelegt wurde, versammelten sich die Partygäste auf dem Außengelände, das neben Tribünen einen Edel-Biergarten beherbergte. Der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit und der Messechef Karl-Heinz Müller hielten kurze Eröffnungsstatements, die Sportfreunde Stiller spielten ein kleines Konzert, danach begann das Spiel. Farblich wurden die Ränge von den Niederländern dominiert, ein ganzer Block auf der Tribüne war in Orange erschienen. Passenderweise wurde das Spiel auch mit niederländischem Kommentar gezeigt, was eine ganz eigene Erfahrung war. Trotzdem dauerte es ein wenig, bis echte Stimmung aufkam. Die nach der Hitzewelle der Vortage empfindlich kühlen Temperaturen trugen dazu ebenso bei wie die Tatsache, dass ein großer Teil des Publikums nach Plätzen suchte oder sich erst einmal der Kontaktpflege hingab. Erst als sich der Erfolg der niederländischen Mannschaft abzeichnete, entwickelte sich endlich die erhoffte Stadionatmosphäre.

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