Welt : Nach dem Start viel Arbeit im All

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Cape Canaveral - Nach dem Bilderbuchstart am amerikanischen Unabhängigkeitstag flog die Raumfähre „Discovery“ am Mittwoch mit 28 000 Kilometern pro Stunde auf die internationale Raumstation ISS zu. Am Donnerstag soll der Shuttle dort anlegen und auch den Deutschen Thomas Reiter dort absetzen. Die derzeitige Stammbesatzung hatte die Station noch einmal um einige hundert Meter geliftet, um der Fähre eine ideale Position für die Kopplung zu bieten. Nach kurzem Schlaf hatte die siebenköpfige Besatzung der „Discovery“ viel Arbeit: So mussten in der offenen Ladebucht der Roboterarm sowie das Annäherungs- und das Kopplungssystem überprüft und funktionsbereit gemacht werden. Außerdem inspizierte die Crew das neue Sensorensystem, das Schäden an der Außenhaut signalisieren soll, und die Raumanzüge für die geplanten zwei Ausstiege in den freien Raum. ddp

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