• Nach drei Jahren mühevoller Puzzle-Arbeit sind die Fresken jedoch noch nicht vollständig restauriert

Welt : Nach drei Jahren mühevoller Puzzle-Arbeit sind die Fresken jedoch noch nicht vollständig restauriert

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Die bei einem Erdbeben vor zwei Jahren schwer beschädigte Franziskus-Basilika im italienischen Assisi ist am Sonntag unter Anwesenheit von Staatspräsident Azeglio Ciampi wiedereröffnet worden. Bei dem verheerenden Erdbeben am 26. September 1997 war vor allem die Oberkirche, Wallfahrtsstelle für Pilger und Kunsthistoriker, schwer erschüttert worden, Teile der weltberühmten Fresken von Giotto und Cimabue schienen für immer verloren. Restauratoren und Freiwillige sammelten in den Wochen nach den Erdbeben 300 000 teils nur fingernagelgroße Fragmente. In mühevoller Puzzle-Arbeit restaurierten sie einen Teil der Fresken; andere werden voraussichtlich erst im Jahre 2001 wiederhergestellt sein. "Weiße Flecken" an der Kirchendecke und ein Stein im Kirchenboden sollen an das Erdbeben erinnern, bei dem elf Menschen ums Leben kamen. Zehntausende wurden obdachlos. Die Restaurierung kostete bislang 72 Millionen Mark.

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