Nach Schiffshavarie : Hunderte Tonnen Diesel in die Elbe geflossen

Schiffskollision auf der Elbe: 200 bis 400 Tonnen Diesel sind am frühen Mittwochmorgen in den Fluss gelaufen. Die Elbe ist für den Schiffsverkehr gesperrt. Die Polizei verschafft sich vom Hubschrauber aus einen Überblick über das Ausmaß der Verschmutzung.

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Errichten Ölbarrieren um das beschädigte Tankschiff: Feuerwehrleute im Schleusenkanal in Geesthacht -Foto: dpa

Geesthacht/HamburgDer Treibstoff stamme aus dem 82 Meter langen Tankschiff "Undine", berichtete die Hamburger Feuerwehr. Bei der Havarie mit einem 95 Meter langen Schüttgutfrachter seien mehrere Tanks der "Undine" beschädigt worden. Insgesamt hatte der Tanker 900 Tonnen Diesel geladen. Das Schiff erreichte noch den Schleusenkanal in Geesthacht (Schleswig-Holstein), wo der restliche Kraftstoff abgepumpt wurde.
Der Schüttgutfrachter, der in Richtung Cuxhaven unterwegs war, legte nach dem Unfall in Hamburg an. An der Unfallstelle sollen Ölsperren eine Ausbreitung des Treibstoffs verhindern. Zwei Ölbekämpfungsschiffe seien im Einsatz, hieß es von der Feuerwehr. Über das Ausmaß der Verschmutzung wollte sich die Polizei von einem Hubschrauber aus einen Überblick verschaffen. Wie es genau zu dem Unfall kam, war zunächst unklar. Auch zur Schadenshöhe konnten zunächst keine Angaben gemacht werden. Verletzt wurde niemand. (mfa/dpa)

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