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Noch 300 Vermisste

nach Erdbeben in China



Peking - Vier Tage nach dem verheerenden Erdbeben im tibetischen Hochland in Westchina ist die Zahl der Toten auf 1484 gestiegen. Unter den Trümmern wurden am Sonntag immer noch mehr als 300 Menschen vermisst, berichtete die Einsatzzentrale nach Angaben der amtlichen Nachrichtenagentur Xinhua. Chinas Staats- und Parteichef Hu Jintao flog am Sonntag ins Erdbebengebiet, um sich selbst ein Bild von der Situation zu machen. Der Präsident hatte wegen der Katastrophe vorzeitig eine Reise durch Lateinamerika beendet und war am Samstag nach China zurückgekehrt. Durch das Erdbeben der Stärke 7,1 am Mittwochmorgen wurden mehr als 12 000 Menschen verletzt. Die Hilfe für die 100 000 Obdachlosen gestaltet sich schwierig, weil das weit abgelegene Erdbebengebiet im Süden der Provinz Qinghai an der Grenze zur Autonomen Region Tibet nur mühsam zu erreichen ist. dpa

Streit unter Jugendlichen: 14-Jähriger ersticht 16-Jährigen

Marl - Ein 14 Jahre alter Junge hat bei einem Streit in Marl einen anderen Jugendlichen erstochen. Die Tat ereignete sich nach Angaben der Polizei am Freitagabend nahe eines Gymnasiums. Im Vorfeld der Bluttat waren offenbar zwei rivalisierende Gruppen von Jugendlichen aneinandergeraten und hatten sich geprügelt. Schließlich rammte der 14-Jährige dem 16-Jährigen ein Messer in den Oberkörper und flüchtete. Ein Notarzt konnte den schwer verletzten Jugendlichen nicht mehr retten. Der Tatverdächtige wurde von der Polizei aufgegriffen, das Messer hatte er noch bei sich. Später kam der Junge aber wieder auf freien Fuß. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei soll der 16-Jährige die Streitigkeiten mit dem Jüngeren angezettelt haben. Daher werde ermittelt, ob der 14-Jährige in Notwehr zustach, sagte ein Polizeisprecher. dpa

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