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Schmerzensgeld

für misslungene Frisur

Mönchengladbach - Einer Friseurkundin kann unter Umständen Schmerzensgeld zustehen. Das geht aus einem Urteil des Landgerichts Mönchengladbach hervor, über das der „NJW-Rechtsprechungs-Report Zivilrecht“ (Heft 5/2010) berichtet. Das Schmerzensgeld diene dem Ausgleich erlittener seelischer Schäden (Az.: 5 S 59/09). Das Gericht sprach einer Kundin 300 Euro zu. Sie hatte sich blonde Strähnchen machen lassen. Die Haare brachen wegen des Färbevorgangs über der Kopfhaut ab. Zwar komme es nicht darauf an, dass die Frisur dem Schönheitsideal der Klägerin entspreche. Maßgebend sei allein, dass sie wegen der misslungenen Frisur in ihren sozialen Kontakten eingeschränkt sei, weil sie sich unwohl fühle. dpa

Streik der Doormen

von New York abgewendet

New York - New Yorks Geldadel hat einen drohenden Streik seiner Doormen abgewendet. Die Haus- und Wohnungsbesitzer von Manhattan stimmten einer zehnprozentigen Lohnerhöhung zu. Der Doorman ist eine Besonderheit von Manhattan. In den Apartmenthäusern überwacht der Doorman, wer das Haus betritt, und kündigt Besucher per Telefon an. Er ist für alles zuständig, hilft Bewohnern aus dem Auto, nimmt die Einkaufstaschen ab, sortiert die Post, holt das Fahrrad aus dem Keller und hilft sogar dem Besitzer auf den Sattel. dpa

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