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Studie: Singen macht schlau

und schützt das Immunsystem

Baierbrunn - Singen regt einer Studie zufolge das Gehirn, die Sprache und die Stimme an. Auch das Immunsystem profitiere davon, fanden Wissenschaftler an der Universität Braunschweig heraus, wie das in Baierbrunn erscheinende Apothekenmagazin „BABY und Familie“ berichtet. Allerdings hätten heute bereits Dreijährige große Hemmungen, allein vor anderen ein Lied vorzutragen. Der Leiter der Studie, Professor Werner Deutsch, sagte, auch Eltern, die sich selbst nicht für begnadete Sänger hielten, sollten mit ihren Kindern singen. Wenn es schief klinge, könne darüber gelacht werden. Nie aber sollte ein Kind deswegen getadelt oder von ihm verlangt werden, still zu sein. Eine andere Studie an der Universität Münster hat laut dem Magazin sogar gezeigt, dass Kinder, die häufig singen, sich besser ausdrückten und sich auch stärker in andere Kinder einfühlen könnten. KNA

Chinesen mit Elektroschocks

zur Arbeit gezwungen

Peking - Im Norden Chinas hat die Polizei 34 Menschen befreit, die unter sklavenähnlichen Bedingungen in einer Ziegelei arbeiten mussten. Wie lokale Medien am Wochenende berichteten, wurden in der Provinz Hebei elf Verdächtige festgenommen, weil sie die Arbeiter mit Elektroschocks und Schlägen zu schwerer körperlicher Arbeit gezwungen haben sollen. Die Menschen mussten demnach 14 bis 18 Stunden pro Tag arbeiten und erhielten dafür keinen Lohn. Vor knapp zwei Wochen habe einer der Arbeiter fliehen und die Polizei verständigen können, berichtete die Zeitung „Yanzhao Metropolis“. Daraufhin sei die Ziegelei durchsucht worden. Im Jahr 2007 hatte es einen Sklavereiskandal in den chinesischen Provinzen Henan und Shanxi gegeben. Dabei sollen tausende Wanderarbeiter zur Arbeit in illegalen Ziegeleien gezwungen worden und regelmäßigen Misshandlungen ausgesetzt gewesen sein. AFP

Beethoven wohl doch nicht

an Blei gestorben

New York - Neue Tests an Schädelfragmenten von Ludwig van Beethoven widersprechen der Theorie, dass der Komponist 1827 an einer Bleivergiftung gestorben ist. Ein Forscher des Mount Sinai Institutes für Medizin in New York kam bei Untersuchungen von zwei Knochenstücken zu dem Ergebnis, dass sich der Bleianteil im normalen Rahmen bewegt, wie die „New York Times“ schreibt. „Ich glaube, wir brauchen nicht mehr auf Blei als ausschlaggebenden Faktor zu schauen“, sagte Andrew C. Todd. dpa

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