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Fischer hat offenbar 16 Jahre lang

Tochter eingesperrt und missbraucht

Rio de Janeiro - Ein Fischer in Brasilien soll jahrelang seine Tochter missbraucht und mit ihr sieben Kinder gezeugt haben. Der 54-Jährige sei nach einem anonymen Hinweis festgenommen worden, teilte die Polizei des Bundesstaates Maranhao im Nordosten des Landes mit. Dem Mann wird vorgeworfen, sich 16 Jahre lang an seiner Tochter vergangen zu haben. Er hielt sie ersten Ermittlungen zufolge seit ihrem zwölften Lebensjahr in einem abgelegenen Dorf in einer Erdhütte gefangen. Die heute 28-Jährige könne nicht lesen und nicht schreiben, teilte die Polizei weiter mit. Ihr Vater soll zudem eine seiner Enkelinnen im Alter von sieben Jahren missbraucht haben. Von den insgesamt sieben Kindern lebten sechs bei ihrer Mutter in der Hütte. Sie sind zwei Monate sowie vier, fünf, sieben, acht und zwölf Jahre alt und waren bei ihrer Rettung laut Polizei „ohne Kleidung und schlecht ernährt“. Das siebte Kind war gleich nach seiner Geburt an eine andere Familie gegeben worden. AFP

Nach Mord an Taxifahrerin

keine Spur vom Täter

Singen - Nach dem Mord an einer Taxifahrerin und der Vergewaltigung einer Kollegin in der Bodenseeregion sucht die Polizei mit Hochdruck nach dem Täter. Er soll innerhalb von 24 Stunden an zwei verschiedenen Orten, die etwa 55 Kilometer voneinander entfernt sind, zugeschlagen haben. Die Polizei warnte Autofahrer davor, Anhalter mitzunehmen. Gefahndet wird aufgrund neuer Zeugenaussagen nach einem etwa 20 bis 25 Jahre alten, auffallend schlanken Mann, der gebrochen Deutsch spricht. dpa

Brände und umgestürzte Bäume nach heftigen Gewittern

Kassel - Heftige Gewitter über Hessen, Rheinland-Pfalz und Thüringen haben in der Nacht zum Donnerstag teils große Schäden verursacht. Verletzt wurde nach Polizeiangaben niemand. Im Landkreis Kassel brannten nach Blitzeinschlägen mehrere Dachstühle. In Frankfurt am Main rückte die Feuerwehr rund 90 Mal aus, um meist Wasser aus vollgelaufenen Kellern, von überfluteten Straßen und aus Verkehrsunterführungen abzupumpen. An manchen Orten stand das Wasser einen halben Meter hoch. In Frankfurt- Preungesheim stürzte das Wellblechdach einer Lagerhalle unter den Wassermassen ein. In Thüringen war vor allem das Eichsfeld betroffen. Dort fielen zahlreiche Bäume um und versperrten noch am Donnerstag mehrere Straßen. Zwischen Bernterode und Martinfeld prasselten tennisballgroße Hagelkörner nieder. In Rheinland-Pfalz wüteten die Gewitter zwischen Oppenheim und Worms. In Oppenheim begrub ein umgestürzter Baum vier Autos unter sich. In Nierstein wurde das Flachdach eines Hochhauses zum Teil abgedeckt. ddp

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