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Mindestens elf Tote in Südfrankreich bei sintflutartigen Regenfällen

Draguignan - Bei sintflutartigen Regenfällen im Südosten Frankreichs sind mindestens elf Menschen ums Leben gekommen. Zwei weitere Menschen wurden noch vermisst, mehr als tausend in Notunterkünften untergebracht, wie die Behörden im Bezirk Var am Mittwoch mitteilten. Staatschef Nicolas Sarkozy drückte den Betroffenen „in diesen schmerzhaften Umständen“ sein Mitgefühl aus und sicherte die Unterstützung der Regierung zu. „Wir haben das Herz der Stadt heute Morgen verwüstet vorgefunden“, sagte die Unterpräfektin von Var, Corinne Orzechoswski. Schwer betroffen waren auch Gemeinden wie Les Arcs und Roquebrune. AFP

Mit Autos beladener Güterzug

in Vorarlberg entgleist

Wien/Bludenz - Im österreichischen Vorarlberg ist ein mit Autos beladener Güterzug entgleist. Die Westbahnstrecke sei nach dem schweren Unfall in der Nacht zum Mittwoch in Bratz in der Nähe von Bludenz für mehrere Tage gesperrt, sagte ein Sprecher der österreichischen Bundesbahnen. Auch Züge von und nach Deutschland sind davon betroffen. Der Zug entgleiste mit seinen 16 Waggons aus bisher ungeklärter Ursache und kippte um. Viele der geladenen Autos sind stark beschädigt. Der Lokführer verletzte sich leicht und erlitt einen Schock. Der Unfallort glich einem Trümmerfeld: Der Zug völlig demoliert, überall lagen beschädigte Autos. dpa

Gewinnspiel um Einfamilienhaus

im Internet unzulässig

Münster - Das Verwaltungsgericht Münster hat ein Gewinnspiel um ein Einfamilienhaus im Internet für unzulässig erklärt. Das Quiz, bei dem gegen eine Teilnahmegebühr von 39,99 Euro online unter anderem ein Einfamilienhaus zu gewinnen war, verstößt als Gewinnspiel gegen den Rundfunkstaatsvertrag, wie das Gericht mitteilte. Für Gewinnspiele in Telemedien sei für die Teilnahme nur ein Entgelt von bis zu 0,50 Euro zulässig. ddp

H-&-M-Filiale öffnet wieder

nach der Geiselnahme

Leipzig - Die von der Geiselnahme betroffene H-&-M-Filiale in Leipzig wurde am Mittwoch wieder geöffnet. Um den regulären Betrieb wieder aufnehmen zu können, seien Mitarbeiter aus anderen Städten geholt worden. Den von der Geiselnahme betroffenen Verkäufern werde psychologische Hilfe angeboten. Es sei ihnen freigestellt, ob sie zu Hause bleiben oder doch schon wieder zur Arbeit kommen wollen – Letzteres aber nur mit psychologischer Betreuung. dpa

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