NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Leichenteile auf Ground Zero

New York - Fast neun Jahre nach den Anschlägen vom 11. September sind in den Trümmern des New Yorker World Trade Center noch Leichenreste von Terroropfern entdeckt worden. Beim Durchsieben des Schutts seien 72 Teile von menschlichen Körpern gefunden worden, meldete die „Washington Post“. Einige der Leichenteile hätten Opfern zugeordnet werden können, die als vermisst galten. dpa

Mehr Lust auf Kneipen ohne Qualm

Berlin - In Deutschland sind immer mehr Menschen für rauchfreie Gaststätten. Sprach sich im Jahr 2005 bei repräsentativen Umfragen erst die Hälfte der Deutschen für rauchfreie Gaststätten aus, sind es im Jahr 2010 fast drei Viertel der Befragten (74 Prozent). Selbst unter passionierten Rauchern wuchs die Zustimmung 2007 und 2008 von 26 auf 41 Prozent. Vor 2007 legte ein Drittel der Raucher Wert auf Privaträume ohne Qualm, 2009 waren es 41 Prozent. dpa

Thüringen verbietet Kampfhunde

Erfurt - Einen Monat nach der tödlichen Beißattacke auf ein Kleinkind hat das Thüringer Kabinett ein verschärftes Kampfhundegesetz auf den Weg gebracht. Dadurch sollen gefährliche Rassen künftig aus Thüringen verschwinden, wie Innenminister Peter Huber (CDU) sagte. Die Halter werden zu einem „Hundeführerschein“ verpflichtet, Zucht und der Handel mit gefährlichen Hunden verboten. Auch auffällig gewordene Hunde könnten – unabhängig von der Rasse – aufgenommen werden. ddp

Kein Kind vom toten Ehemann

Paris - Eine 39-jährige Französin darf sich nicht mit dem Samen ihres toten Mannes befruchten lassen. Auch in zweiter Instanz lehnte ein Gericht den Antrag ab. In Frankreich ist die Herausgabe eingefrorenen Spermas nur mit Einwilligung des Spenders möglich. Der Mann, der 2008 an Krebs starb, hatte aus Angst vor Unfruchtbarkeit vor seiner Chemotherapie Sperma einfrieren lassen. dpa

Philippinen stoppen Sexualkunde

Manila - Wegen desWiderstands der Kirche hat das Bildungsministerium der Philippinen ein Pilotprogramm zur Einführung von Sexualkundeunterricht an Schulen gestoppt. Die Bildungsministerin wolle ausführlich mit der Bischofskonferenz beraten, ob durch den Unterricht „christliche Werte“ berührt würden. Die Bischofskonferenz des Landes zeigte sich „erfreut“. Die Amtszeit der Regierung endet allerdings nächste Woche. KNA

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