NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Wegen Vergewaltigung verurteilt,

weil er sich als Jude ausgab

Jerusalem - Ein 30-jähriger Araber ist in Jerusalem zu 18 Monaten Haft verurteilt worden, weil er sich vor einvernehmlichem Sex mit einer Jüdin als Jude ausgeben hatte. Das Gericht wertete das als „Vergewaltigung unter Vorspiegelung falscher Tatsachen und Identität“. Das zugrunde liegende Gesetz ist nicht eigentlich israelischen Ursprungs. Es ist ein Gesetz der Briten aus Zeiten ihres Mandats. Der Verurteilte wirft den Richtern Rassismus vor. Das Gericht wies darauf hin, dass zuvor auch Juden wegen ähnlicher Delikte ins Gefängnis geschickt worden seien. Einer wurde zu zwei Jahren Haft verurteilt, weil er sich als Neurochirurg ausgegeben und damit eine Frau ins Bett gelockt hatte. Ein Mann wurde zu zehn Jahren Haft verurteilt, weil er sich vor dem Sex als „eine ganz große Nummer im Bauministerium“ aufsgespielt hatte. dpa

BP blamiert sich

mit gefälschtem Foto

New Orleans - Auf der Webseite des Ölkonzerns BP haben Blogger von „AmericablogNews.com“ ein manipuliertes Bild des Katastrophenzentrums entdeckt. Bei der Fälschung sitzen drei Männer vor Bildschirmen, alle sollen Liveaufnahmen des Bohrlochs zeigen. In Wirklichkeit sind jedoch einige Bildschirme schwarz. Ein Fotograf hatte nachträglich Bilder auf die schwarzen Monitore retuschiert. Laut „Washington Post“ erklärte BP, es sei das Resultat eines eifrigen Fotografen. sket

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