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Trotz der Hitze verpasst der Juli

den Rekord

Offenbach - Trotz tagelanger Hitze mit über 35 Grad im Schatten – zum Rekord reicht es für den Juli 2010 nicht. Die Abkühlung auf normales mitteleuropäisches Temperaturniveau in der vergangenen Woche hat verhindert, dass der Juli als wärmster Monat in die deutsche Wettergeschichte eingeht. Sechs Tage vor Monatsende lag die mittlere Temperatur noch um etwa drei Grad über dem Normalwert. „Das reicht für einen Platz unter den ersten fünf“, sagte Gerhard Lux vom Deutschen Wetterdienst (DWD) in Offenbach am Montag. Bisher heißester Monat in der DWD-Statistik war der Juli 2006. Dennoch purzelten in diesem Jahr Hitzerekorde an einigen Stationen, vor allem im Norden und Osten. Dort schien auch die Sonne am längsten – bisher über 300 Stunden. Am 11. Juli war es in Genthin (Sachsen-Anhalt) 38 Grad heiß, der bisherige Rekord lag dort bei 37,9 Grad, gemessen am 16. Juli 2007. Und auch am Berliner Alexanderplatz wurde am 11. Juli ein Spitzenwert erreicht: Mit 37,8 Grad wurde der bisherige Rekord vom 16. Juli 2007 knapp übertroffen. Damals war es dort 37,7 Grad heiß. Der absolute Hitzerekord für Deutschland wurde aber nicht angekratzt: Er liegt bei 40,2 Grad und wurde mehrmals gemessen – am 27. Juli 1983 in Gärmersdorf (Bayern), am 9. August 2003 in Karlsruhe und am 13. August 2003 in Freiburg und Karlsruhe. Noch zur Monatsmitte wurde ein Hitzerekord nicht ausgeschlossen: am 14. Juli lag die mittlere Temperatur in Deutschland um 5,4 Grad über dem Normalwert für Juli. dpa

Naomi Campbell soll am 5. August

zu Blutdiamanten aussagen

Den Haag - Naomi Campbell wird am 5. August im Kriegsverbrecherprozess gegen den afrikanischen Ex-Diktator Charles Taylor als Zeugin erwartet. Sie soll Auskunft darüber geben, ob und unter welchen Umständen Taylor ihr einen sogenannten Blutdiamanten schenkte. Ihre Aussage ist zentraler Bestandteil der Anklage. dpa

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