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Mann wollte seine Frau

mit vergiftetem Harzer Käse töten

Braunschweig - Ein Konditormeister soll Harzer Käse vergiftet haben, um seine Frau zu töten, die sich trennen wollte. Der Mord mit dem Weichkäse misslang allerdings. Die Frau habe den Käse nicht gegessen, sondern an ein Lebensmittellabor geschickt, sagte Staatsanwältin Silke Schaper im Prozess. Daraufhin habe der Beschuldigte einen zweiten Versuch unternommen. Er habe die 52-Jährige dann mit seinem Jagdgewehr erschießen wollen. Die Frau konnte fliehen. dpa

Franzose begeht jahrelang

Straftaten im Namen des Bruders

Paris - 15 Jahre lang hat ein Franzose unter dem Namen seines Bruders zahlreiche Delikte begangen. Ein Gericht in Auxerre verurteilte den 38-Jährigen zu zweieinhalb Jahren Haft und Schadensersatz. Sein Bruder, der fälschlicherweise Bußgeldbescheide bekam und für Delikte verurteilt wurde, die er nicht begangen hatte, zeigte sich entrüstet. „In einem Jahr ist er draußen und fängt wieder an“, meinte er. Der Verurteilte hatte gestohlen, mit Drogen gehandelt und war betrunken Auto gefahren. „Ich hatte eine schlechte Phase mit Alkohol und Drogen“, sagte der jetzt Verurteilte. Außerdem sei sein jüngerer Bruder immer der Liebling der Eltern gewesen. Er will das Urteil anfechten. dpa

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