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Nach zweiter Feuerserie auf Sylt

geht Polizei von Brandstiftung aus

Husum - Nach einer zweiten nächtlichen Feuerserie auf der norddeutschen Urlaubsinsel Sylt binnen weniger Tage geht die Polizei inzwischen von Brandstiftung aus. Es seien eine spezielle Ermittlungsgruppe gebildet und zusätzliche Ermittler vom Festland zur Unterstützung der örtlichen Kollegen entsandt worden, hieß es. Diese werteten Spuren aus und gingen Zeugenaussagen aus der Bevölkerung nach. In der Nacht zum Mittwoch hatte es auf Sylt erneut mehrere Feuer gegeben, die allerdings schnell gelöscht werden konnten und keine größeren Schäden anrichteten. In der Inselhauptstadt Westerland brannte nach Polizeiangaben Papier im Keller eines Krankenhauses, zudem fingen dort auch eine Gartenlaube und ein Carport Feuer. In der Nacht zum Montag waren unter anderem Brände in einem Hotel, einer Jugend- und Erwachsenenbildungsstätte mit Übernachtungsplätzen sowie einem Alten- und Pflegeheim ausgebrochen. Zudem gingen Mülltonnen und ein Schuppen in Flammen auf. Es entstand hoher Sachschaden. Fast 400 Gäste des Hotels und der Bildungsstätte mussten vorübergehend in eine Notunterkunft gebracht werden. AFP

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