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Städte konkurrieren

um Eurovision Song Contest

Hannover/Düsseldorf - Das Bewerbungsverfahren um den Eurovision Song Contest 2011 geht in die heiße Phase. Mit Düsseldorf und Hannover haben am Freitag zwei Außenseiter ihre Anwartschaft öffentlich verkündet. Nach Angaben von NDR 90,3 bewarb sich nun auch Hamburg. Hannover, die Heimatstadt von Lena Meyer-Landrut, bemühe sich gemeinsam mit dem Land Niedersachsen und der Deutschen Messe um die Austragung, wie Stadtsprecher Andreas Möser sagte. Die Bewerbungsfrist endete am Freitag, der verantwortliche Norddeutsche Rundfunk will die Entscheidung demnächst bekannt geben. Das Finale des Contests ist für den 14. Mai 2011 terminiert, Lena will ihren Titel dabei verteidigen. Nach dem Sieg von Lena hatten sich verschiedene Städte für den Wettbewerb ins Gespräch gebracht, darunter auch Berlin, Hamburg, Köln und Gelsenkirchen. Vom NDR gab es am Freitag keine Angabe darüber, welche Städte sich offiziell beworben haben. Berlin ist darunter, das hat die Stadt bestätigt. Köln ist inzwischen aus dem Rennen. Die Stadt verzichtete am Freitag auf eine Bewerbung. Es sei kein geeigneter Veranstaltungsort gefunden worden. Der Veranstalter des Song Contests habe gefordert, dass ihm die Räumlichkeiten sechs Wochen lang – vom 4. April bis zum 17. Mai 2011 – zur Verfügung stehen. Für diesen Zeitraum lägen aber sowohl in der Lanxess Arena als auch bei der Messe und der Magic Media Company schon seit längerem verbindliche Buchungen nationaler und internationaler Großkunden vor. Die meisten Chancen werden Berlin und Hamburg eingeräumt. Für Berlin spricht, dass der Wettbewerb meist in der Hauptstadt des jeweiligen Landes organisiert wird. Außerdem kann Berlin als internationale Party-Metropole punkten. Hamburg wiederum ist der Sitz des NDR und außerdem seit Jahren Austragungsort der offiziellen deutschen Grand-Prix-Party. Der NDR wolle die Entscheidung in Abstimmung mit der ARD und der Europäischen Rundfunkunion nach inhaltlichen und logistischen Gesichtspunkten treffen, erklärte eine NDR-Sprecherin. dpa

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