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Weltbekannter Baum im Garten

des Anne-Frank-Hauses umgestürzt

Amsterdam - Heftiger Wind hat den weltbekannten Baum im Garten des Amsterdamer Anne-Frank-Hauses umstürzen lassen. Wie die Anne-Frank-Stiftung am Montag mitteilte, hielt die stählerne Konstruktion, die die kranke Kastanie im Boden verankerte, heftigen Böen nicht stand. Menschen wurden nicht verletzt. Das von den Nationalsozialisten ermordete jüdische Mädchen Anne Frank hatte den Baum in ihrem weltweit bekannt gewordenen Tagebuch beschrieben. Aus dem Hinterhaus an der Amsterdamer Prinsengracht, wo sie sich mit ihrer Familien während des Zweiten Weltkrieges versteckt hielt, konnte sie den Baum sehen. Der durch Schwämme schwer geschädigte Baum war rund 150 Jahre alt und sollte vor einigen Jahren gefällt werden. Eine Bürgerinitiative hatte mit weltweiter Unterstützung für den Erhalt der Kastanie gesorgt. Vor zwei Jahren war die Stahlkonstruktion angebracht worden, die den Baum noch für einige Jahre am Leben erhalten sollte. Die Anne-Frank-Stiftung hatte bereits vor mehreren Jahren Stecklinge der Kastanie gepflanzt. epd

Verschüttete Kumpel in Chile leben –

die Rettung dauert aber Monate

Copiapo - An solch ein Wunder hat in Chile kaum noch jemand geglaubt. Mehr als zwei Wochen nach dem Einsturz einer Mine sind alle 33 dabei verschütteten Bergarbeiter noch am Leben. Über eine Sonde schickten sie zwei kleine Briefe als erstes Lebenszeichen an die Außenwelt. Die Nachricht sorgte für wahre Freudenausbrüche im ganzen Land. Allerdings kann die Rettung der Kumpel noch Monate dauern. Eine heruntergelassene Minikamera zeigte die schwitzenden Bergleute mit nackten Oberkörpern in dem in 700 Metern Tiefe gelegenen Schutzraum. Dort ist es bei Temperaturen von bis zu 36 Grad feuchtheiß. Sie sollten so schnell wie möglich Wasser, Essen und Medikamente erhalten. AFP

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