NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Die geschicktesten Bergleute

werden in Chile zuerst gerettet

Santiago de Chile - Bei der Rettung der 33 in einer chilenischen Kupfer- und Goldmine verschütteten Bergleute sollen zuerst die Geschicktesten, dann die Schwächsten und zuletzt die Stärksten an die Oberfläche gezogen werden. Das kündigte der leitende Arzt des Bergungsteams bei der Mine San José in der Atacama-Wüste, Jorge Díaz, an. Von den ersten Bergleuten wollen die Retter Informationen über die Lage in 700 Metern Tiefe bekommen. Die Experten hoffen, dass einer der drei Rettungsschächte, die zurzeit gebohrt werden, Ende Oktober oder Anfang November fertig sein wird. Die Zusammensetzung der drei Gruppen werde aber erst kurz vor der Rettung festgelegt.dpa

Tropensturm „Matthew“

bedroht Mittelamerika

Tegucigalpa - Die Länder Zentralamerikas und der Karibik kämpfen gegen Unwetter und starke Stürme. Tropensturm „Matthew“ traf in Nicaragua auf Land und bewegt sich Richtung Honduras. Die Regierung von Honduras hat in der Nacht zum Samstag landesweit Alarmstufe Rot ausgerufen. In Haiti starben bei schweren Unwettern fünf Menschen in den Notlagern, die für die tausenden Obdachlosen nach dem schweren Erdbeben vom Januar errichtet worden waren. AFP

Mircos Eltern

appellieren an Täter

Düsseldorf/Grefrath - In einem dramatischen Appell haben sich die Eltern des seit drei Wochen verschwundenen Mirco über das Fernsehen an den Täter gewandt. „Ich weiß, dass Mirco etwas Schlimmes zugestoßen ist, das fühlt eine Mutter ... Ich mache mir Gedanken, ob er friert, hungrig ist, Schmerzen hat, nach mir ruft“, sagte Sandra Schlitter am Samstag bei einem gemeinsamen Auftritt mit ihrem Mann Reinhard im WDR-Fernsehen. „Falls das Schlimmste eingetreten ist, müssen wir Abschied nehmen, irgendwie weiter leben. Gib uns bitte unser Kind zurück oder sage, wo wir Mirco finden können.“ Polizeisprecher Willy Theveßen sagte: „Wir haben die Hoffnung, dass der Täter sich beeindrucken lässt und uns einen anonymen Hinweis gibt, dass wir Mirco finden können. Das wäre schön.“dpa

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