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Angst vor neuer Giftschlammwelle

in Ungarn

Budapest - Eine neue Giftschlammwelle aus dem geborstenen Becken eines Bauxitwerkes bei Ajka kommt vielleicht später als befürchtet – ein neuer Riss in der Beckenmauer wuchs am Sonntag vorerst nicht mehr weiter. „Die Mauer wird früher oder später wegbrechen“, sagte der ungarische Umweltstaatssekretär Zoltan Illes nahe dem Dorf Kolontar. Mit dem Bau eines neuen Auffangdammes versuche man dort, die nächste Rotschlammlawine „im Zaum zu halten“, sagte der Politiker. Das Dorf Kolontar, das der Giftschlamm am Montag überschwemmt hatte, war am Samstag vollständig geräumt worden. Einsatzkräfte begannen damit, in dem Ort einen Damm zu errichten. Mit einer Höhe von bis zu fünf Metern, einer Breite von 20 und einer Länge von 400 Metern soll das Bauwerk die erwartete zweite Schlammlawine auffangen und ihr weiteres Vordringen stoppen. dpa

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