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Vier von hundert Deutschen

sterben unnatürlich

Wiesbaden - Etwa vier von hundert Todesfälle in Deutschland haben unnatürliche Ursachen. Wie das Statistische Bundesamt am Montag in Wiesbaden mitteilte, starben im vergangenen Jahr 31 832 Menschen an den Folgen von Unfällen, Stürzen, Vergiftungen und anderen äußeren Einflüssen. Das entspricht 3,7 Prozent der insgesamt 854 544 Todesfälle und ist rund ein Prozent mehr als 2008. Die Zahl der Selbsttötungen stieg um 120 auf 9571 an. Häufigste Todesursache bleiben Herz- und Kreislauferkrankungen. Zweithäufigste Todesursache bleiben Krebserkrankungen. Bei einem Viertel aller Todesfälle war ein Tumor die Ursache. Die häufigsten Formen bei Männern sind Darm-, Leber- und Lungenkrebs. Bei Frauen kommt Brustkrebs als häufige Ursache hinzu. Insgesamt stieg die Zahl der Todesfälle in Deutschland leicht um 1,2 Prozent an. Die meisten Werte blieben stabil, den größten Anstieg gab es bei Erkrankungen der Atemwege. Die Todesfälle erhöhten sich hier von 59 049 auf 63 304. dpa

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