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Tropische Wirbelstürme

toben über China und Birma



Peking/Rangun - Zwei tropische Wirbelstürme sind am Wochenende über China und Birma hereingebrochen. Taifun „Megi“ hat am Samstag China erreicht und ist mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 140 Kilometern pro Stunde durch die Südostprovinz Fujian gefegt. Mehr als 270 000 Menschen mussten in Sicherheit gebracht werden, wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete. Der Flugverkehr in der Region kam zum Erliegen, auch Straßen waren beeinträchtigt. Unterdessen brach der Zyklon „Giri“ über die Westküste von Birma herein. Nach Angaben des Roten Kreuzes wurden zahlreiche Häuser und Teile der Infrastruktur beschädigt. Über das Ausmaß der Schäden gab es keine genauen Angaben. Die Staatsmedien der Militärjunta schwiegen sich am Sonntag aus. dpa

Landesfonds für Loveparade-Opfer

schon bald ausgeschöpft

Düsseldorf - Der eine Million Euro umfassende Hilfsfonds der Landesregierung von Nordrhein-Westfalen für die Opfer der Loveparade ist zu etwa 80 Prozent ausgeschöpft. In 19 Fällen sei an die Hinterbliebenen der 21 Loveparade-Toten die Landesunterstützung überwiesen worden. In den beiden übrigen Fällen – es gehe um ausländische Angehörige – stehe dies bevor, sagte der Ombudsmann für die Opfer der Loveparade, Wolfgang Riotte.    Die Hinterbliebenen-Familien erhielten jeweils 20 000 Euro. Damit sollen pauschal Kosten abgedeckt werden, die von Versicherungen nicht bezahlt werden, etwa für Überführung, Beerdigung oder Trauerkleidung. „Unbürokratisch und schnell“ solle der Betrag überwiesen werden, sagte Riotte. Aus diesem Topf würden auch Hilfen für Menschen bezahlt, die bei der Katastrophe körperlich und psychisch verletzt wurden. dpa

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