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Halloween: Erwachsene gehen

auf Kinder los

Böblingen - Die Halloweenisierung Deutschlands stößt auf Widerstand. Erwachsene haben in mehreren Städten auf Kinder eingeprügelt. Eine ältere Dame aus Steinenbronn in Baden-Württemberg fühlte sich von den Kindern, die nach amerikanischem Brauch mit dem Spruch „Süßes, sonst gibt’s Saures“ forderten, bedroht, griff zu einem Stock und schlug zu. Dabei erlitt ein Kind eine Platzwunde am Kopf. Ähnliche Vorfälle gab es auch in Böblingen und Esslingen, wo ein 79-Jähriger sogar Pfefferspray gegen drei verkleidete Jungen einsetzte. In Regensburg in Bayern prügelte ein 51-Jähriger mit einem Gehstock auf zwei Zehnjährige ein, die bei ihm geklingelt hatten. Sie trugen Hämatome und Beulen davon. Im oberfränkischen Rehau ohrfeigte ein Hausbesitzer drei Jungen, die bei ihm geklingelt hatten und trat nach ihnen. Die Polizei hatte es in der Halloween-Nacht aber auch mit Randalierern und Kriminellen zu tun. In Bergheim in Nordrhein-Westfalen überfielen drei als Vampire und Ninja-Kämpfer verkleidete Männer einen Taxifahrer. Im oberbayerischen Neufahrn errichteten mehrere Jugendliche eine Straßenblockade mit zwei Autos und zwei Pkw-Anhängern, im oberpfälzischen Schwandorf warfen Jugendliche Knallkörper in Mülltonnen und Briefkästen, in Oy-Mittelberg im Oberallgäu sprengten drei Jungen mit Silvesterböllern aufgestellte Kürbisköpfe in die Luft. In Pilsting in Niederbayern bedrohten zwei Teenager eine Gruppe von Kindern mit einem Messer und einer Softair-Waffe. Sie wollten an die eingesammelten Halloween-Süßigkeiten. dapd

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