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Einstürzendes Haus erschlägt

66 Menschen in Neu-Delhi

Neu-Delhi - Beim Einsturz eines fünfstöckigen Wohnhauses in der indischen Hauptstadt Neu-Delhi sind mindestens 66 Menschen ums Leben gekommen. Delhis Gesundheitsministerin Kiran Walia sagte am Dienstag, rund 130 Menschen seien verletzt worden, als das Gebäude am Vorabend in sich zusammenbrach. Die Ministerpräsidentin Delhis, Sheila Dikshit, sagte, unter den Trümmern würden weitere Opfer vermutet, die wohl tot seien. Nach Angaben der Behörden war das Haus illegal in der Nähe des Flusses Yamuna errichtet worden. Die in diesem Jahr extrem starken Monsunregenfälle und das darauf folgende Hochwasser beschädigten möglicherweise das Fundament. Andere Häuser in der Gegend wurden evakuiert. dpa



Acht Personen nach Hochhausbrand mit 53 Toten festgenommen


Schanghai - Der Hochhausbrand in Schanghai mit mindestens 53 Todesopfern wurde chinesischen Behörden zufolge vermutlich durch unerlaubte Schweißarbeiten ausgelöst. Die Polizei nahm acht Verdächtige im Zusammenhang mit dem Brand fest, wie auf einer Pressekonferenz am Dienstag mitgeteilt wurde. Ein Augenzeuge sagte nach Angaben der chinesischen Presseagentur Xinhua, dass Isoliermaterial am Gebäude in Brand geraten sei. Das 28-stöckige Wohngebäude brannte aus, 70 Bewohner wurden ins Krankenhaus gebracht. rtr

Strenges Rauchverbot

in Polen in Kraft

Frankfurt (Oder) – In Polen sind am Dienstag neue Vorschriften zum Schutz von Nichtrauchern in Kraft getreten. Die neuen Vorschriften sehen ein strenges Rauchverbot in Restaurants, Cafes und Diskotheken vor. Dort darf nur noch in abgetrennten speziellen Räumen geraucht werden. Gibt es in einer Kneipe keinen Extraraum, muss diese rauchfrei bleiben. Verboten wird das Rauchen auch in Bussen und Zügen. Künftig wird man deshalb auch keine Fahrkarte von Berlin nach Polen mehr für ein Raucherabteil kaufen können. dapd

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