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Männer sind schuld, wenn Frauen

immer häufiger kinderlos bleiben

Berlin/Wiesbaden - Ende 2009 hatten rund 20 Prozent der 41- bis 45-Jährigen keine Kinder, wie das Statistische Bundesamt am Freitag mitteilte. Bei den heute 51-jährigen Frauen liegt der Anteil bei lediglich 16 Prozent, bei den 77-jährigen bei 12 Prozent. Der Sozialwissenschaftler Klaus Hurrelmann erklärte, moderne junge Frauen hätten immer mehr Schwierigkeiten, die passenden Männer zu finden. Sie verzichteten im Zweifelsfall auf Ehe und Kinder, wenn sie keinen Partner hätten, der seinen Teil der damit verbundenen Aufgaben übernehme. Während das Rollenbild der Frauen sich stark geändert habe und Karriere eine immer größere Rolle spiele, habe sich das Rollenbild der Männer kaum verändert. Ihnen stünden nun starke Frauen mit großen Ansprüchen in Bezug auf Kinder und Familie gegenüber. Deshalb zögerten vor allem Männer oft, eine Bindung einzugehen. Sie verspürten noch zu wenig Anreize, sich von ihrem Rollenbild zu lösen. Und auch wenn Beziehungen scheiterten, weil die Partnerin andere Erwartungen habe, sei der Leidensdruck bei Männern nicht groß genug, werde nicht als Anstoß wahrgenommen, die eigenen Vorstellungen zu verändern – möglicherweise auch, weil es noch Ausweichmöglichkeiten gebe. dapd

Forscher finden Frau

ohne Angstgefühle

Washington - Der Mandelkern im menschlichen Gehirn, die Amygdala, spielt tatsächlich eine zentrale Rolle für das Gefühl der Angst. Das konnten US-Forscher nach 50 Jahren Tierforschung erstmals am Menschen beweisen, nachdem sie eine 40-jährige Frau fanden, die sich durch nichts beunruhigen ließ. „Es ist erstaunlich, dass sie noch am Leben ist“, sagte Studienautor Justin Feinstein. Angst sei für das Überleben notwendig, sie helfe, Gefahren zu vermeiden. AFP

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