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Erfolg für die Verteidigung

von Amanda Knox

Perugia - Im Berufungsprozess gegen die in Italien wegen Mordes verurteilte US-Studentin Amanda Knox hat die Verteidigung einen Erfolg verbucht. Der Berufungsrichter in Perugia ordnete an, wichtige Beweismittel erneut zu überprüfen. So soll die Tatwaffe, ein Küchenmesser, erneut auf DNA-Spuren untersucht werden. Nach dem Stand der bisherigen Ermittlungen sollen die DNA-Spuren von Knox am Griff des Messers identifiziert worden sein, diejenigen des Opfers, der britischen Studentin Meredith Kercher, an der Klinge. Knox beteuert ihre Unschuld. Ihre Anwälte argumentieren, der rein auf Indizien beruhende Prozess habe die Schuld der Angeklagten nicht eindeutig nachweisen können. Knox und ihre Mutter Edda Mellas brachen in Tränen aus, als sie den Richterspruch hörten. Die US-Studentin und ihr italienischer Ex-Freund Raffaele Sollecito waren vor einem Jahr wegen Mordes an Kercher zu 26 und 25 Jahren Gefängnis verurteilt worden. Ein Gericht in Perugia hatte die junge Frau aus Seattle für schuldig befunden, gemeinsam mit ihrem drei Jahre älteren Freund und dem Afroitaliener Rudy Guede ihre britische Mitbewohnerin Kercher brutal ermordet zu haben, weil sie sich geweigert habe, sich an Sexspielen zu beteiligen. AFP

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