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Erdbeben in Neuseeland

kostet bis zu acht Milliarden Euro

Wellington - Das schwere Erdbeben vom Februar kostet Neuseeland nach Einschätzung der Regierung bis zu acht Milliarden Euro. Die Schäden machten höhere Staatsausgaben nötig und führten zu geringeren Steuereinnahmen, teilte Finanzminister Bill English mit. Die Kosten für den Staat dürften sich damit auf umgerechnet rund fünf bis acht Milliarden Euro (zehn bis 15 Milliarden Neuseeland-Dollar) belaufen und damit zwei- bis dreimal so hoch liegen wie bei dem noch stärkeren Erdbeben im September. Bei dem Beben der Stärke 6,3 kamen am 22. Februar in der zweitgrößten neuseeländischen Stadt Christchurch mindestens 166 Menschen ums Leben, 200 Menschen wurden zuletzt noch vermisst. rtr

Mindestens 26 Tote bei Unfall

zur Karnevalszeit in Brasilien

Rio de Janeiro - Inmitten der Karnevalssaison sind bei einem schweren Verkehrsunfall im Süden Brasiliens mindestens 26 Menschen ums Leben gekommen. Mehrere weitere Menschen wurden verletzt, als ein Bus und ein Lastwagen am Wochenende nahe der Stadt Descando im Bundesstaat Santa Catarina frontal zusammenstießen, wie Medien unter Berufung auf die Verkehrspolizei berichteten. Laut der Nachrichtenwebsite Globo.com kam der Bus aus der Stadt Horizontina im Bundesstaat Rio Grande do Sul und hatte 47 Menschen an Bord. Der Lkw hatte demnach Holz geladen. Die Ursachen des Unglücks waren zunächst unbekannt. Nach Angaben eines Krankenhauses in São Miguel do Oeste, wo die meisten Verletzten behandelt wurden, wollten die Businsassen an einem Boules-Wettbewerb teilnehmen. Derzeit herrscht in Brasilien Ausnahmezustand wegen des Karnevals. In Rio de Janeiro erreicht dieser an diesem Montag mit den Umzügen der Sambaschulen seinen Höhepunkt. AFP

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